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Träumereien

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Mir ist noch eine Anekdote zu der letzten Frage »Würden einige der Träume sich eventuell auch als Material für ein Projekt eignen?« im Interview mit Riikka eingefallen. Ich hatte sie mal in dem Buch von François Truffaut: »Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?« gelesen. Da erzählt Hitchcock im Interview mit Truffaut folgende Geschichte: »Es gab mal einen Drehbuchschreiber, der hatte seine besten Einfälle immer mitten in der Nacht, und wenn er morgens aufwachte, konnte er sich an nichts erinnern. Schließlich sagte er sich: ›Ich lege mir ein Blatt Papier und einen Bleistift neben das Bett, und wenn ich dann einen Einfall habe, kann ich ihn gleich aufschreiben.‹ Er geht zu Bett und richtig, mitten in der Nacht hat er eine tolle Idee. Er schreibt sie schnell auf und schläft zufrieden wieder ein. Als er am nächsten Morgen aufwacht, hat er zunächst ganz vergessen, dass er etwas aufgeschrieben hat. Er rasiert sich, und da fällt ihm ein: ›Mist, jetzt habe ich heute Nacht wieder so eine tolle Idee gehabt und wieder habe ich sie vergessen. Das ist wirklich schlimm. Aber nein, ich habe sie ja nicht vergessen, ich hatte ja Papier und Bleistift!‹ Er rast ins Schlafzimmer, greift nach dem Zettel und liest: ›Junge verliebt sich in Mädchen‹… Darin steckt eine Wahrheit, denn die Ideen, die man nachts ganz toll findet, erweisen sich oft am Morgen als ganz jämmerlich«

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