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Work in progress

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©LauraLaakso_Work-in-progress

 

Ab heute Abend werde ich mit dem Stadtlichh Magazin auf der »WORK IN PROGRESS« Konferenz unterwegs sein. Drei tage lang wird es unter dem Thema »Der Wert von Arbeit« um den Wandel der Arbeitswelt gehen. Aus existenziellen Gründen ist die finanzielle Belohnung der Arbeit als Messung der Wertigkeit des eigenen Tuns ein wichtiges, aber nicht das einzig mögliche Bewertungssystem. Aber es funktioniert so stark, weil es klar messbare Fakten liefert und sehr konkret ist. Die Frage, ob man durch die eigene Arbeit das Leben finanzieren kann, wird wohl in der nächsten Zukunft nicht aus meinem Freiberufleralltag wegzudenken sein. Aber es gibt auch andere Bewertungssysteme, die wesentlich schwerer zu messen sind und oft in der von Zahlen dominierten Gesellschaft unterzugehen scheinen. Dazu gehört unter anderem der gesellschaftliche Wert: Ist meine Arbeit gesellschaftlich sinnvoll oder sogar notwendig, auch wenn das direkte finanzielle Nutzen schwer zu definieren sein wird? Bringt sie uns als Gesellschaft, als Team weiter? Oder der individuelle Wert: Welchen Bedeutung hat meine Arbeit für mich selbst? Ein entscheidender Aspekt für die Eigenmotivation und für die Lust immer wieder etwas neues zu entwickeln. Wie weit sind diese Werte wandelbar und welche Möglichkeiten gibt es, sie miteinander ins Gleichgewicht zu bringen? Zu diesen Punkten hoffe ich mir Inspiration durch den Austausch auf der Konferenz.

»Es ist eine Kunst, das zu tun, was man wirklich will. Eine große Kunst aber ist es, das bleiben zu lassen, was man nicht will.« Tex Drieschner

Ich bin sehr gespannt auf die Vorträge an den kommenden Tagen, besonders freue ich mich auf die Keynote von dem Soziologen und Ökonomen Jeremy Rifkin, die beiden Gründerinnen Nora-Vanessa Wohler und Susanne Hoffman von der Plattform EDITION F, auf der ich selbst gerne unterwegs bin und auf den sympathischen Architekten und Designer Van Bo Le-Mentzel.

 

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